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Grilltipps

Große Fleischstücke sollten bei großer Hitze angebraten werden, damit sich die Poren schließen und der Saft nicht abtropft.

Legen Sie zuerst die dickeren Fleischstücke auf den Grill, denn anfangs ist die Hitze besonders stark.

Dünne Grillstücke bei hoher Temperatur nahe an der Glut angrillen, dann den Abstand vergrößern und bei mäßiger Hitze durchgaren.

Medium-Steaks erkennen Sie daran, dass auf der Oberseite Fleischsaft in kleinen Perlen austritt.

Durch zu langes Grillen wird selbst das saftigste Fleisch trocken.

Grillzeiten Tabelle

Fleischsorte Dicke englisch medium durch
Rind 2 cm 2 - 2,5 Min. 3 - 4 Min. 4 - 5 Min.
  3 cm 2,5 - 3 Min. 4 - 5 Min. 5 - 6 Min.
  4 cm 3 - 4 Min. 5 - 6 Min. 7 - 8 Min.
Schwein 2 cm     3 - 4,5 Min.
  3 cm     5 Min.
         

Ganz wichtig: so vermeiden Sie krebserregende Benzpyrene!

Achten Sie darauf, dass kein Fett in die Glut tropft! Es bilden sich krebserregende Benzpyrene, wenn Fleischsaft, Fett oder Marinade in die Glut tropfen und dort verbrennen. Der belastete Rauch kann sich auf dem Essen absetzen oder auch eingeatmet werden. Fleisch mit einer braun-schwarzen Kruste enthält meist besonders hohe Werte. Bei einem Elektrogrill oder einem Grill mit seitlicher Heizung tritt dieses Problem nicht auf.

Benutzen Sie Grill-Aluschalen oder Alufolie, um das auslaufende Fett aufzufangen. Durch das Einwickeln in Alufolie wird das Grillgut sogar oft wesentlich saftiger. Schneiden Sie angebrannte oder verkohlte Fleischränder ab.

Wenn Sie auf den typischen Grillgeschmack nicht verzichten wollen, grillen Sie das Fleisch kurz vor dem Verzehr noch mal über der offenen Glut.

Auf die richtige Zubereitung kommt es an

Grillgut immer erst nach dem Grillen salzen. Kräuter wie Oregano, Rosmarin, Thymian oder Majoran legt man dagegen während dem Grillen auf das Grillgut. Immer darauf achten, dass die möglichst frischen Kräuter nicht verbrennen.

Würzen Sie möglichst nicht mit groben, getrockneten Kräutern, da diese schnell verbrennen und einen bitteren Geschmack erzeugen können. Wenn Sie doch getrocknete Kräuter verwenden wollen, legen Sie sie vor der Benutzung in Wasser oder Wein ein, damit sie Feuchtigkeit aufnehmen können.

Wickeln Sie Zweige von Thymian, Rosmarin etc. in ein Stück Alufolie, stechen Sie diese mehrmals ein und legen Sie sie in die Glut. Der aufsteigende Rauch gibt dem Grillgut ein besonders feines Aroma.

Legen Sie das Grillgut immer einige Stunden vorher in einer Marinade ein. Am besten bereitet man das Fleisch also schon am Vortag vor und lagert es über Nacht in der Marinade im Kühlschrank.

Nehmen Sie das Grillgut immer schon frühzeitig aus dem Kühlschrank, nicht erst direkt vor dem Grillen - das Aroma ist so besser und das Fleisch saftiger.

Entfernen Sie vor dem Anzünden Aschereste aus dem Grill. Die Holzkohle braucht Sauerstoff, um richtig brennen zu können, deswegen sollten auch etwaige Lüftungsschlitze geöffnet sein.

Tupfen Sie bei eingelegtem Grillgut vor dem Grillen die überschüssige Marinade ab.

Erst auf den Grill legen, wenn genügend Glut vorhanden ist.

Um die richtige Glut zu erreichen, muss die Holzkohle etwa eine Stunde vor Grillbeginn angezündet werden.

Die Holzkohle muss vollkommen durchgeglüht sein - sie überzieht sich dann mit einer weißen Schicht, der Weißglut. Erst dann kann das Grillgut auf den Rost.

Niemals Fleisch auflegen, solange die Kohle noch flammt.

Verwenden Sie keinen Blasebalg oder einen Fön - die Glut wird sonst zu heiß und verbrennt das Grillgut.

Wenn Sie Ihre Hand ca. 2 Sekunden im Abstand von 10 cm über dem Rost halten können, stimmt die Temperatur.

Das Fleisch erst auf den Grill legen, wenn auch der mit Öl bestrichene Rost richtig heiß ist. Dann kann nichts ankleben.

Das Grillgut sollte ausreichend Abstand von der Glut haben, damit es nicht verkohlt. Eine Handbreit sollte genügen.

Wissenswerte und interessante Infos rund um's Grillen.

Lassen Sie das gegrillte Fleisch vor dem Aufschneiden etwa zwei bis drei Minuten ruhen. Durch die Hitze beim Grillen wird der Saft ins Innere des Fleischstücks gedrückt. Wenn Sie es sofort anschneiden, rinnt der Fleischsaft aus und das Fleisch verliert an Geschmack. Durch die kleine Ruhezeit verteilt sich der Saft wieder gleichmäßig im Fleisch.

Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht sprechen zwei Gründe für das Grillen: Einerseits kann auf die Zugabe von Kochfett verzichtet werden und andererseits macht das abtropfende Fett das Fleisch zusätzlich noch fettärmer.

Das Grillgut erreicht an der Oberfläche Temperaturen bis etwa 180°C. Im Inneren wird es wegen des vorhandenen Wassers aber selten heißer als 95°C. Durch die hohen Oberflächentemperaturen gerinnt das Fleischeiweiß, die Kohlehydrate karamellisieren und es bildet sich schnell eine Kruste. Dadurch wird verhindert, dass Fleischsaft, Nährstoffe und Geschmacksstoffe austreten.

Legen Sie nichts Gepökeltes auf den Grill. Durch die hohen Temperaturen können sich krebserregende Nitrosamine aus dem Nitrit des Pökelsalzes bilden. Unter anderem sind Wiener Würstchen, Kasseler, Fleischkäse, Schinken oder geräucherter Speck für den Grill tabu. Achten Sie darauf, dass Ihre Brat- und Grillwürste kein Pökelsalz enthalten.

Aus gesundheitlichen Gründen sollte außerdem auf das Überbacken von Käse verzichtet werden.

Verzichten Sie lieber auf ein paar Spritzer Bier: Dadurch bildet sich nur Qualm und Asche kann sich auf dem Grillgut verteilen. Falls Sie doch Bier verwenden, verteilen Sie es vorsichtig auf dem Grillgut.

Probieren Sie doch mal Vegetarisches vom Grill: Geeignet sind unter anderem Zucchini, Paprika, Tomaten, Maiskolben, Lauch, Zwiebeln, Kartoffeln oder Pilze, die mit Kräutern, Knoblauch und Olivenöl gewürzt werden. Sie können das Gemüse einzeln auf den Rost legen oder gemischte Gemüsespieße vorbereiten.

Auch Obst mit festem Fruchtfleisch eignen sich zum Aufspießen und Verfeinern Ihrer Grillspieße.

Wenn Sie Fisch grillen wollen, wickeln Sie ihn am besten in Alufolie ein, damit er nicht auseinander fällt.

Durch das Grillen werden die Speisen nicht länger haltbar. Sie sollten daher das Gegrillte essen, solange es heiß ist und die Reste sofort in den Kühlschrank stellen.

Falls Sie zuviel eingekauft haben und Fleisch einfrieren wollen, grillen sie einfach das übrig gebliebene Grillgut, lassen Sie es abkühlen und legen Sie es in die Tiefkühltruhe. Aufgetaut und in der Mikrowelle (ohne Deckel) erwärmt, schmeckt es wie frisch gegrillt.

Reinigen Sie den kalten Glutbehälter nach jeder Benutzung mit einer Drahtbürste. Den Grillrost auch reinigen und leicht einfetten.

Grillkohle und Asche erst entsorgen, wenn sie völlig erkaltet sind. Nie in Kartons oder brennbare Behälter füllen.